USA

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Miami Beach – Florida

Miami Beach in Florida steht für die meisten von euch für Strand, Sonne und Party. Dem kann ich nur zustimmen! Hier wird Nachts gefeiert und Mittags wird die Sonne an den schönen Strände von Miami Beach genossen. Entweder direkt im feinen Sand am Beach oder auf einen Strandbett mit einem Cocktail in der Hand.

 

 

 

Für die, die nicht wissen, wo Miami Beach ist: Es ist die große Insel im Westen von Miami. Sehr gut zu erreichen über die 112 oder 934.

 

Der Strand von Miami Beach

In Miami Beach gibt alles, was das Strandgänger Herz begehrt. Der Strand erstreckt sich über die komplette Westseite der Insel. Das heißt für euch, ihr habt genügend Auswahl, wo ihr euer Handtuch aufschlagen wollt. Im September, als ich dort gewesen bin, ist der Strand trotz des heißen und sonnigen Wetters nicht sehr voll gewesen. Am ersten Tag des Strandbesuches habe ich die Erfahrung gemacht, dasss man sich sehr schnell die Füße am heißen Sand verbrennen kann. Ich kann nur empfehlen die Flip-Flops am Strand anzubehalten. Für die Sonnenanbeter unter euch wird es difiniv ein Erlebnis, denn die Sonne brennt richtig gut. Hier könnt ihr definitiv gut Farbe bekommen. Ob braun oder rot sei mal dahingestellt…..bei mir war es leider erstmal rot gewesen. Am Strand von Miami Beach habe ich auch schnell gemerkt, dass sich Miami Beach von dem Rest der USA in Sachen Optik, Fitness und Kleidung unterscheidet. Die meisten Menschen am Strand haben eine Top Figur. Ob Mann oder Frau, alle achten hier sehr auf ihre Figur, sind top gestyled und haben sehr originelle Bademode an. Es ist definitiv anders als in Deutschland.

 

Nikki Beach

Wenn ihr es jedoch etwas luxoriöser haben wollt und die Sonne auf einem Strandbett genießen wollt, dann sollten ihr Nikki Beach Miami aufsuchen. Nikki Beach Miami besitzt einen eigenen Strandabschnitt, extra für Gäste der Bar. Ausgestattet ist der Strand mit Himmelbetten, die für Gäste kostenlos zur Verfügung stehen. Kellner gehen in regelmäßigen Abständen über den Strand, um Bestellungen von den Gästen entgegen zu nehmen. Zum einen gibt es Getränke (alkoholisch und nicht alkoholisch), zum anderen kleine Snacks, die ihr bestellen könnt. Das ganze wird abgerundet durch Musik, sodass ihr hier sehr gut chillen und die Sonne genießen könnt. Also, wer von euch lieber am Strand mit einem Cocktail in der Hand die Sonne genießen möchte ist hier definitiv richtig.

www.nikkibeach.com

 

Der Ocean Drive

Wenn ihr genug vom Strand habt und etwas essen oder einen Cocktail trinken wollt, kann ich euch nur den Ocean Dr empfehlen. Dort findet ihr jede Menge Restaurants und Bars, die neben dem Essen und Getränken auch meist richtig guten Blick auf den Strand haben. Was euch dann auch auffallen wird, dort fahren vermehrt sehr teuere Wagen. Weshalb das so ist? Hier spielt sich wohl das gehobene Leben von Miami ab. Deshalb bezahlt ihr hier auch etwas mehr für euren Drink.

 

Das Nachtleben

Gegen Mitternacht solltet ihr euch auf der Washington Av aufhalten. Hier gibt es reichlich Clubs, wo ihr so richtig feiern gehen könnt. Die folgenden Club findet ihr hier: SCORE Nightclub, Cameo, Dream Nightclub, STORY Nightclub und Mansion Nightclub. Ich selbst bin einen Abend im Mansion Nightclub gewesen und muss sagen: So habe ich hier in Deutschland noch nie gefeiert! Zum einen war die Location echt genial aufgemacht, zum anderen waren hier professionelle DJ’s am Werk, die die Musik live gemixt haben. Der DJ hat nach der Stimmung und Bewegung die Songs ausgesucht und seine Extras mit eingebaut. Einfach genail! Um die Stimmung des Publikums anzuheben, liefen an dem Abend ca. 20 Tänzerinen durch den Club, tanzten und animierten das Publikum. Die Stimmung war einfach super den an dem Abend hat Above & Beyond aufgelegt. Der einzige bittere Beigeschmack des Club’s ist der Preis. Eintritt kostet zwischen 20$ und 70$, je nach Abend. Und eine Flasche Heineken kosten im Club 14$. Aber trotz der Preise hat es sich für mich gelohnt. Geniales Erlebnis!

 

Shopping in Miami Beach

Miami Beach bietet natürlich nicht nur Strand und Party. Auch shoppen könnte ihr hier ohne Ende. Es fängt schon auf der Washington Av mit einigen Läden an. Aber wenn ihr wirklich Shop neben Shop haben wollt, dann müsst ihr definitiv zur Lincoln Road. Es ist eine Art Fußgängerzone mit Shops und Restaurant, wo ihr von alltäglihen Geschäften bis zu Georgio Armani alles findet. Natürlich auch zu vernüftigen Preisen.

 

Der Osten von Miami Beach

Der östliche Teil von Miami Beach ist nicht wirklich was für Touristen. Hier wohnen die Einheimischen von Miami. Meist sind es Mexikaner oder Kubaner. Die Kriminalität ist relativ hoch, deshalb würde ich euch nicht empfehlen dort spazieren zu gehen. Ein falscher Blick könnte euch in Schwirigkeiten bringen. Ich selbst habe es gewagt, um mir die andere Wasserseite der Insel anzuschauen. Dort gibt es keinen Strand, da die Hochhäuser direkt bis ans Wasser gebaut worden sind. Jedoch kann man Abend dort Delphine beobachten, die wohl jeden Abend dorthin kommen, wie ich von einer Einheimischen Deutschen erfahren habe. Und der Ausblick auf Miami Downtown ist einen Blick wert.

Key West in Florida

Key West in Florida ist schon eine eigenartige Insel. Sie war mal die Hochburg von Party’s gewesen. Ob Werktags oder am Wochenende, es war egal. Es wurde immer ausgiebig gefeiert am Abend. Heutzutage ist diese Insel eine Touristenattraktion geworden.

Ich war 2013 in einem Hotel auf Key Largo untergekommen. Denn die Key’s waren mein nächstes Reiseziel gewesen, nachdem ich in Miami gewesen war. Und mein Tagesziel war damals eine Tour nach Key West zu machen.

 

Die Fahrt nach Key West

Ich fuhr also relativ früh los, denn ich hatte noch knapp 100 Meilen vor mir. Eigentlich kein Problem mit einem Ford Mustang als Leihwagen, wenn die Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht wären. Denn auf der Strecke stehen auch viele Blitzer. Also seit vorsichtig, wenn ihr schneller fahren wollt. Auf der Fahrt kommt aber trotzdem keine Langeweile, da die Landschaft sehr schön ist. Auf dem Weg nach Key West fahrt ihr über viele Inseln, die alle in sich einzigartig sind. Die Landschaft der Insel, aber auch die Inselform haben von Insel zu Insel etwas besonderes. Auf dem Weg entdeckte ich eine weitere Insel, die sogar einen National Park hatte. Bahia Honda Key. Diese Insel hat eine einzigartige Landschaft, da auf dieser Insel noch eine alte Autobrücke steht, die zu Fuß begehbar ist. Außerdem gibt es hier viele Parkplätze und Strandabschnitte. Diese besuchte ich dann an einem weiteren Tag.

 

 

Ich bin auf dem Highway 1 und Key West lag vor mir. Leider war zu dem Zeitpunkt auf sämtlichen Straßen Baustellen. Ich fuhr erst einmal zum Touristenzentrum, um mir ein paar Informationen von Einheimischen über Key West zu holen:

Key West Visitor Center

Hier bekommt ihr kostenlose Informationen über die Insel und auf Nachfrage auch Rabatte für Attraktionen auf der Insel.

 

Auf der Suche nach einem Parkplatz in Key West

Von dort aus fuhr ich in die City. Es war sehr schwierig einen Parkplatz zu finden, da jeder Parkplatz (den ich gefunden habe) in Key West kostenpflichtig war. Schließlich fand ich einen Parkplatz für 10$ am Tag, was noch sehr günstig war. Dieser Parkplatz befand sich auf der Fleming St, Ecke Whitehead St.

 

Zu Fuß ins Zentrum der Insel

Von dort aus ging es direkt Richtung Mallory Square. Es ist mehr oder weniger das Zentrum der Insel. Dort gibt es die verschiedensten Souvenir Läden und Museen. Unter anderem das Shipwreck Treasures Museum und Key West Aquarium. Es war damals der Marktplatz der Insel gewesen. Wenn ihr einen kleinen geführten Einblick der Insel bekommen wollt, dann könnt ihr eine Tour mit dem Conch Tour Train oder dem Old Town Trolley machen. Dort erfahrt ihr einiges über die Geschichte.

 

Southern Most Point

Geht ihr die Whitehead St Richtung Südosten, so kommt ihr auf dem direkten Wege zum wohl bekanntesten Punkt der Insel, dem Southern Most Point. Als ich dort ankam, konnte ich es kaum glauben, wie viele Menschen sich dort aufhielten, um ein Foto machen zu können. Naja, ich war ja selber einer davon. Ich wartete dort eine halbe Stunde, um ein Foto zu bekommen. Aber am Ende hat es sich gelohnt. Ich empfehle aber viel Wasser mitzunehmen, denn dort gibt es kein schattiges Plätzchen, wo ihr warten könnt. Und durch die hohe Luftfeuchtigkeit dort auf der Insel, werdet ihr viel Wasser verlieren.

Enspannen könnt ihr dann sehr gut im Fort Zachary Taylor State Park. Dort findet ihr Stand, Palmen und ein nettes Cafè. Ein muss auf auf Key West, denn es ist der schönste Strand dort.

 

Sunset Celebration am Mellory Square

Am Ende des Tages besuchte ich dann die Sunset Celebration am Mellory Square. Eines der Highlights in Key West. Es findet jeden Tag statt und beginnt ein bis zwei Stunden vor Sonnenuntergang. Es ist eine Art kleiner Markt mit ein paar Ständen, wo Getränke, Snacks und verschiedenste kleine Kunstwerke verkauft werden. Außerdem könnt ihr euch verschiedenste Künstler anschauen, die entweder musikalisch oder akrobatisch etwas zu bieten haben. Mir hat die Akrobatik sehr gefallen, weil es auch zum Teil sehr lustig war.

 

Bahia Honda State Park – Florida

 

Der Bahia Honda State Park auf Bahia Honda Key in Florida war einen Besuch Wert gewesen. Weiße Strände, Palmen, eine alte Brücke und pure Natur. Genau das richtige zum entspannen.

Ich entdeckte den Bahia Honda State Park, als ich auf dem Weg nach Key West gewesen bin. Es ist eine kleine Insel 36 Meilen vor Key West.

Einen Tag, nachdem ich in Key West gewesen bin, dachte ich mir:“Wenn ich einen Tag am Strand liege, dann dort!“ Also machte ich mich auf von Key Largo nach Bahia Honda Key. Die Gebühr für den Bahia Honda State Park betrug 8$. Für den ganzen Tag und die schöne Landschaft war das ein Schnäppchen. Parkplätze gab es genügend auf der Insel, fast an jeder Ecke. Wer jedoch auf die stillgelegte Autobahnbrücke möchte, sollte sich rechts halten. Von dort aus habt ihr die beste Aussicht, wie ihr auf den Fotos sehen könnt.

Nach einem kleinen March erreichte ich die Brücke und könnte die schöne Aussicht genießen. Echt genial. Wer auch eine Erinnerung von dort mitnehmen möchte, kann dies im Souvenir Shop machen. Dieser ist sehr klein, aber hat doch eine Menge Auswahl, besonders was Strandaccecoirs für Frauen angeht.

Die Strände dort sind einfach traumhaft. Weißer Sand, hellblaues Wasser, knietief….einfach genial. Bitte achtet jedoch auf die Quallen dort, es könnten Feuerquallen sein, damit ist nicht zu spaßen.

 

 

John Pennekamp Coral Reef State Park – Florida

Der John Pennekamp Coral Reef State Park auf Key Largo in Florida hat eines der größten Korallenriffe der USA.

Ich habe diesen State Park im USA Reiseführer von Lonely Planet gefunden und mir vorgenommen dort Schnorcheln zu gehen. Um auch auf jeden Fall einen Platz zum Schnorcheln zu erhalten, habe ich vor meiner Reise in die USA eine Reservierung online vorgenommen. Es ist relativ einfach über die Webseite vorzunehmen:

www.pennekamppark.com

Also fuhr am gebuchten Tag zum John Pennekamp State Park. Wie in jedem State Park wird am Eingang eine Gebühr für das Auto verlangt. Im John Pennekamp State Park sind es aktuell 8$. Parkplätze gibt es dort  genug. Im Visitor Center könnt ihr euch zum Schnorcheln und Tauchen anmelden, Souvenirs kaufen und seltene Unterwasserbewohner betrachten. Zudem wird dort die Geschichte des Coral Reefs dargestellt.

 

Das Schnorcheln am John Pennekamp Coral Reef State Park

Ich meldete mich also mit meiner Reservierung zum Schnorcheln an und hatte noch eine Stunde Zeit, um mir die Gegend um das Visitor Center etwas anzuschauen. Direkt dort war auch direkt ein kleiner Strand, wo ich die Sonne ein wenig genoß, bei 27°C im Schatten. Eine halbe Stunde vor Beginn des Schnorchltrips fand ich mich am kleinen Hafen ein, wo schon ein Boot für die Gruppe bereitstand. An der Ausgabe holte ich mir meine Schwimmflossen und Taucherbrille ab. Langsam fanden sich auch die anderen Leute ein. Wir waren auch hier wieder eine sehr gemischte Gruppe aus vielen Ländern. Sogar andere Deutsche waren mit an Board.

Schließlich durften wir an Board kommen und der Kapitän erklärte uns die Regeln an Board:

1. Immer auf die Anweisungen des Personals hören.

2. Während der Fahrt sitzen bleiben und seine Sachen gut festhalten

3. Genug Wasser trinken (Wasser ist auch an Board vorhanden)

Nun konnte es endlich losgehen. Wir fuhren eine halbe Stunde weit aufs Meer hinaus, bis wir die Stelle zu Schnorcheln erreichten. Jeder bekam eine Schwimmweste, wir zogen unsere Schwimmflossen und Taucherbrille an, und los gings. Es war sehr aufregend und interessant die verschiedenen Fischarten und Korallen zu sehen. Leider waren an diesem Tag viele rote Quallen unterwegs. So mussten wir während des Schnorchelns immer darauf achten, nicht von den Quallen berührt zu werden. Kurz vor der Abfahrt sahen wir noch einen kleinen Hai an uns vorbeischwimmen, was das interessanteste an diesem Trip gewesen ist. Der Kapitän sagte uns auch, dass bei Tauchgängen  manchmal auch Walhaie auftauchen, die den Menschen aber nichts tun, solange man keine Panik bekommt. Dann ging es auch schon wieder zurück zu kleinen Hafen. Ein cooler Trip.

Ich schaute mir danach noch ein wenig den Park an und entdeckte den Mangroven Pfad.