Die verbotene Stadt in Beijing

 

Das erste Ziel meiner Reise ist Beijing (Peking) gewesen.Dort wird dann erst einmal die verbotene Stadt angesteuert. Das Zentrum der Stadt und direkt am Tiananmen Platz. Dies ist ein sehr bekannter Platz, an dem direkt die Regierungsgebäude grenzen.

 

Von Shanghai nach Beijing

Ich bin abends mit dem Nachtzug ca. 12 Stunden von Shanghai nach Peking gefahren. In einer 4 Mann Kabine habe ich die Nacht verbracht. Ich war positiv überrascht als ich die Schlafkabinen gesehen habe. Viele der Arbeitskollegen hatten mich gewarnt, dass die Zugfahrt nicht sehr erholsam und angenehm werden würde. Aber die Betten waren sehr bequem und keiner meiner Kabinenmitglieder hat geschnarscht. Im Gegensatz zu Deutschland funktioniert das Bahnsystem ein wenig anders.

 

Shanghai West Railway Station

Als ich an der Shanghai West Railway Station angekommen bin, musste ich in einem Warteraum platznehmen. Dort wartete ich darauf, dass ich zum Bahnsteig gehen durfte. Dann ging es los. Obwohl es Platzreservierungen gibt, herrscht ein Geschiebe und Gedränge am Bahnsteig. Jeder rennt zu seinem Platz, als ob es keine Reservierungen gibt. Sehr komisch. Selbst wenn man der chinesischen Sprache nicht mächtig ist, kann man sich trotzdem sehr gut im Bahnhof orientieren. Denn auf den Zugtickets, die ich 2 Wochen vorher in einem Ticketshop gekauft haben, stehen Nummern. Jeder Warteraum hat dann ebenfalls eine Nummer, die man dann nur noch suchen muss.

 

Der Ticketshop

Die Tickets für normale Zugfahrten sind leider erst 10 bis 20 Tage vor Abreise erhältlich. Für Hochgeschwindigkeitszüge sind es genau 20 Tage. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Tickets zu bekommen:

  1. Tickets direkt am Bahnhof kaufen. Ihr solltet euch die Tickets dort nicht kurz vor der Abreise kaufen, denn dann sind sie höchwahrscheinlich vergriffen.
  2. Tickets online kaufen. Ist für mich leider keine Option gewesen, da ich keine chinesisch kann und die Internetseite nur auf chinesisch angezeigt wird. Dies ist die offizielle Internetseite.
  3. Buchung der Zugtickets per Telefon. Ich habe es nicht versucht, aber es ist wohl möglich. Weitere Informationen dazu findet ihr auf ChinaRundreisen.
  4. Tickets an einer lokalen Verkaufstelle kaufen. Die lokalen Verkaufstellen gibt es an mehreren Orten in den chinesischen Großstädten. Für mich die besten Option, die ich letztlich für alle Tickets genutzt habe.

Auf der folgenden Karte findet ihr ein Beispiel für die Ticket Shops in Shanghai:

 

In Beijing angekommen

Am nächsten Morgen sind wir pünktlich um 7:30 in der früh in Beijing angekommen. Direkt von dort aus bin ich zum Kaiser Palast (Verbotene Stadt) gefahren.

 

 

Vor dem Kaiserpalast

Ich konnte meinen Augen kaum trauen, als ich um diese Uhrzeit schon riesige Menschenmassen dort geseTouristen vor dem Kaiserpalast (verbotene Stadt)hen habe. Ich hatte Glück mit dem Wetter, denn es war blauer Himmel und die Sonne schien. Aber aufgepasst, viele Chinesinnen tragen dann Regenschirme mit sich rum. So schützen sie sich davor braun zu werden. Ihr solltet ein wenig auf euer Gesicht und eure Augen aufpassen. Nachdem bezahlen der Eintrittskarten war ich wirklich sprachlos wie viele Menschen um 8 Uhr morgens die gleiche Idee wie ich hatten. Zum Glück bin ich nicht später gekommen, sonst wäre ich nicht mehr durchgekommen.

 

Die verbotene Stadt

Man sollte sich ca. einen  Vormittag, ca. 4 Stunden, für die riesige Anlage Zeit nehmen. Der Palast ist wirklich riesig und spiegel symmetrisch aufgebaut. Am Ende des Palastes ist sogar ein sehr schöner Garten angelegt, indem man ein bisschen relaxen kann. Am besten ist es, wenn ihr den Kaiser Palast mit einem Gruppenführer, der euch zu den einzelnen Sachen etwas erklärt, durch geht. ich habe auch während meiner Besichtigung mitbekommen, dass man sich auch ein Gerät am Eingang leihen kann und dieses dann einem auf englisch die wichtigen Details zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten erklärt.

 

Fazit zur verbotenen Stadt

Als ich den Kaiser Palast besichtigt habe, konnten ich ein Fazit ziehen. Ich war eigentlich sehr beeindruckt von der Größe des Palastes. Jedoch sind die Verzierungen, Staturen und Wandmalereien nicht gerade in einem gepflegten Zustand. Teilweise sind diese zerstört oder bröckeln ab. Bei näherem hinschauen macht der Palast keinen sehr gepflegten und sauberen Eindruck. Aber wenn man einmal in Beijing ist, sollte man sich die Zeit nehmen und diese Sehenswürdigkeit besichtigen und dies zu sehr früher Stunde!

 

Facebooktwittergoogle_pluspinterest Posted on: 27. März 2013, by : Markus

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