Beijing (Peking) – Die Stadt des Kaisers

Verbotene Stadt - Beijing

Beijing, die Hauptstadt China’s, ist eine sehr aufregende Stadt mit vielen Orten, die den Tourismus förmlich anziehen. Die Hauptstadt wird auch zumeist von deutschen Touristen Peking genannt. Dies ist jedoch schon seit vielen Jahren veraltet und heutzutage falsch. Der Begriff Peking vereint zwei Wörter in sich: Pe (Stadt) und King (König, Kaiser). Früher haben die Chinesen ihre Hauptstadt als die Stadt des Kaiser’s bezeichnet, da vor langer Zeit viele Kaiser dort lebten und der Kaiser Palast (Die Verbotene Stadt) im Zentrum der Stadt steht. Heutzutage sind die Chinesen zu einem moderneren Namen für ihre Hauptstadt übergegangen, da es in der heutigen Zeit keinen Kaiser mehr in China gibt. Der heutige Stadtname Beijing bedeutet einfach „Hauptstadt“, da es in der heutigen Zeit die Hauptstadt darstellt und nicht die Stadt des Kaiser’s. Offiziell wohnen in Beijing knapp 20.000 Einwohner, jedoch sprechen Einheimische von etwa 30.000 Einwohner, da dort auch viele Kinder nicht gemeldet werden und viele Menschen auch keinen festen Wohnsitz haben und auf der Straße leben müssen.

 

Die chinesische Mauer in Norden von Beijing

Beijing bietet Touristen viele interessante Orte zum besichtigen an. Das wohl bekannteste Highlight der Stadt ist die chinesische Mauer, die von den Chinesen selbst als Great Wall (Großartige Mauer) bezeichnet wird und im Norden der Stadt liegt. Für Ausländische Touristen ist es empfehlenswert eine Tour dorthin zu buchen und es nicht auf eigene Faust zu erkunden, da die chinesische Mauer doch fast 30 Kilometer von Beijing entfernt ist. Es gibt zwar eine Zugverbindung zu einem Punkt der chinesischen Mauer, jedoch ist es für Touristen, die kein chinesisch sprechen, sehr schwer die genauen Details zu erfragen und es zu planen. Die beste Lösung ist eine Tagestour über den Reiseveranstalter Ctrip zu buchen. Ich habe bei Ctrip auch eine Tagestour zur chinesischen Mauer gebucht und ich war sehr begeistert vom Service.

 

Die verbotene Stadt in Zentrum von Beijing

Man sollte auf jeden Fall auch das Zentrum von Beijing besichtigen. Die verbotene Stadt (Forbidden City) stellt den damaligen Kaiserpalast vieler Dynastien der chinesischen Geschichte dar. Es ist sehr interessant zu sehen wie die Kaiser und ihre Bediensteten dort gelebt haben. Was mich aber am meisten fasziniert hat ist, dass der Palast riesig ist. Mein Tip ist, das Ihr euch auf jeden Fall festes und bequemes Schuhwerk anzieht, sodass ihr viel und lange laufen könnt. Für die verbotene Stadt ist es nicht unbedingt notwendig eine Tour zu planen, da Beijing eine gutes U-Bahn Netz besitzt und die Anbindung zur Forbidden City sehr gut ist. Man nimmt einfach U-Bahn Linie 1 und steigt entweder „Tian’anmen East“ oder Tian’anmen West“ aus. Nach verlassen der U-Bahn Station sieht man eine riesige Straße, die fünfspurig ist. Diese führt direkt am Eingang der verbotenen Stadt vorbei.

 

Der Himmelstempel

Ein weiterer sehenswerter Ort in Beijing ist der Himmelstempel (Temple of Heaven). Der Himmelstempel umfasst eine relativ große Tempelanlage, wobei der Park den größten Teil davon ausmacht. Zu zwei Tageszeiten sollte man den Temple of Heaven gesehen haben. Ganz früh morgens kann man sehen wie viele Chinesen ihre ersten Tai Chi Übungen für den antretenden Tag machen und abends gegen 18 Uhr kann man die Stille mit anderen Chinesen teilen, um den Tag ausklingen zu lassen.

 

Das chinesische Tal der Könige

Viele Touristen wissen nicht, dass es einen Ort in der Nähe von Beijing gibt, wo fast alle chinesischen Kaiser begraben wurden. Man kann sagen, es ist das chinesische Tal der Könige. Dieser Ort wird als Ming Tombs bezeichnet. Eines der Gräber wurde geöffnet und ist für den Tourismus zugänglich. Hier kann man sehen wie ein solches Grab aussieht.

Wenn abends noch ein wenig Zeit übrig sein sollte, kann man Olympiastadion Bird’s Nest in seiner Lichtervielfallt genießen. Dafür fährt man mit der U-Bahn Linie 8 bis zur Station „Olympic Sports Center“.

Die Karte zeigt die erwähnten Orte in und um Beijing.

 

Fazit: Innerhalb der Stadt ist es relativ einfach von A nach B zu kommen, jedoch außerhalb ist es ohne eine gebuchte Tour sehr schwer, da das Straßennetz für Ausländer als sehr komplex erscheint. Man sollte innerhalb der Stadt immer auf die U-Bahn zurückgreifen, da eine Fahrt (egal wie weit) nur 1 RMB kostet. Taxi’s sind nicht empfehlenswert, das sie keine ausländischen Gäste mitnehmen wollen (Stand: August 2012).

 

Facebooktwittergoogle_pluspinterest Posted on: 31. Januar 2013, by : Markus

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